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Nachhaltigkeit & Verantwortung
Unternehmen
24. März 2026

Verantwortung entlang der Lieferkette: Warum Zertifizierungen im Holzhandel entscheidend sind

Nachhaltige Forstwirtschaft betrifft nicht nur den Wald selbst, sondern die gesamte Lieferkette. Der internationale Tag des Waldes am 21. März rückt die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem Rohstoff Holz in den Fokus. Für JAF bedeutet das: Holzprodukte müssen nachvollziehbar dokumentiert und ihre Herkunft nach anerkannten Standards überprüfbar sein.

JAF Mitarbeitende im Austausch zu FSC- und PEFC-Zertifizierungen und nachhaltigen Lieferketten im Holzhandel

Transparenz vom Ursprung bis zum Produkt

Als international tätiger Holzhändler trägt JAF Verantwortung für die Herkunft der gehandelten Produkte. Diese Verantwortung endet nicht beim Einkauf, sondern umfasst alle Schritte entlang der Lieferkette – von der Forstwirtschaft bis zur Auslieferung an den Kunden.

Zertifizierungssysteme wie FSC® (Forest Stewardship Council®) und PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification) schaffen hierfür eine wichtige Grundlage. Sie definieren Anforderungen an die Waldbewirtschaftung sowie an die Dokumentation entlang der Lieferkette. Ziel ist es eine umweltfreundliche, sozial gerechte und wirtschaftlich tragfähige Bewirtschaftung der Wälder zu fördern.

Die meisten JAF Standorte sind nach diesen Standards zertifiziert (FSC-C016681; PEFC/06-31-229). Gleichzeitig werden interne Prozesse und Dokumentationen laufend weiterentwickelt, um die Anforderungen der Systeme zu erfüllen.

Zertifizierungen als Qualitäts­fak­tor

Die Nachfrage nach zertifizierten Holzprodukten nimmt zu – sowohl im Bauwesen als auch im Innenausbau. Für Kunden gewinnen nachvollziehbare Lieferketten und klar definierte Standards zunehmend an Bedeutung.

Zertifizierungen bieten hier Orientierung: Sie ermöglichen es, Produkte mit dokumentierter Herkunft zu kennzeichnen und unterstützen damit fundierte Entscheidungen entlang der Wertschöpfungskette.

Holz kann als nachwachsender Rohstoff einen Beitrag zur Bauwirtschaft leisten. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Herkunft und Verarbeitung transparent und überprüfbar sind.

Austausch als Grundlage für verläss­liche Prozesse

Wie diese Anforderungen in der Praxis umgesetzt werden, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Österreich: Am 13. März trafen sich Zertifizierungsverantwortliche aus mehreren JAF Standorten in der Niederlassung St. Florian.

Im Mittelpunkt stand der Austausch zu aktuellen Anforderungen rund um FSC- und PEFC-Zertifizierungen – etwa in den Bereichen Lieferkettendokumentation, Produktkennzeichnung und interne Abläufe. Ziel war es, Erfahrungen zu bündeln und Prozesse standortübergreifend weiterzuentwickeln.

Solche Formate tragen dazu bei, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen und die Umsetzung der Anforderungen im Arbeitsalltag zu stärken.

Verantwortung als kontinuierlicher Prozess

Die Sicherstellung nachvollziehbarer Lieferketten ist keine einmalige Maßnahme, sondern ein laufender Prozess. Anforderungen entwickeln sich weiter – ebenso wie die Erwartungen von Kunden und Partnern.

JAF arbeitet daher kontinuierlich daran, bestehende Systeme zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Der Fokus liegt darauf, Holzprodukte mit dokumentierter Herkunft bereitzustellen und Transparenz entlang der gesamten Lieferkette sicherzustellen.

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